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Eisente – SEEVOGEL DES JAHRES 2017

Die Eisente (Clangula hyemalis) ist der Seevogel des Jahres 2017. Der farbenfrohe Meeresvogel ist ein Wintergast aus dem Norden und rastet jedes Jahr in großen Trupps vor allem in der Ostsee. Die einst häufige Tauchente wird jedoch seit einigen Jahren immer seltener, teilte der Verein Jordsand zum Schutz der Seevögel und der Natur am Freitag in Ahrensburg mit.

„Die Eisente wurde als Seevogel des Jahres 2017 gewählt wegen der erschreckenden Erkenntnis, dass die noch vor kurzem weltweit häufigste Meeresente heute dramatische Bestandseinbrüche aufweist“, sagte der Vereinsvorsitzende Eckart Schrey. Dies gelte insbesondere für die hierzulande überwinternde Population aus Nordosteuropa und Westsibirien.

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Fliesen-Wandbild in Prora gesichert

Ein sogenanntes Gutachten hatte im Vorfeld bescheinigt, dass es zerfällt, sobald es angefasst wird. Die Rede ist vom Fliesen-Wandbild „Wehrbereitschaft der Jugend“, welches der Künstler Klaus Rößler für die Oberschule „Egon Schulz“ in Prora schuf und Szenen aus dem DDR-Alltag zeigt. Tatkräftige Männer und eine Frau konnten das ca. 3,20 Meter Breite und 2,50 Meter Hohe Wandbild mit seinen 320 Fliesen mit Trennschleifer und Fingerspitzengefühl erfolgreich und ohne Zerfall retten. Wer auch immer das Gutachten erstellte, lag wohl komplett falsch in seiner Beurteilung. Was Denkmalschutz als minderwertig eingeschätzt hatten, ist ein Teil DDR Geschichte was erfolgreich durch privater Initiative vor dem Verfall gesichert wurde. Wo das Wandbild in Zukunft seinen neuen Platz findet, ist noch nicht geklärt.

Neues Wohlfühlresort auf Rügen: Urbaner Lebensstil und modernes Design in idyllischer Natur

In einem verträumten Fischerdorf im direkten Hinterland der berühmten Seebäder Rügens und vor der Kulisse der malerischen Zickerschen Berge, einem der schönsten Wandergebiete der Insel, ist eine neue Wohlfühloase entstanden: mönchgut living & spa. „Luxus besitzt viele Facetten. Wenn es um eine Urlaubsunterkunft geht, sind wir davon überzeugt, dass neben einer hochwertigen und gemütlichen Ausstattung vor allem Platz den wahren Luxus darstellt. In den schönsten Wochen des Jahres möchte niemand in einem kleinen Zimmer eingezwängt sein“, erklärt Dr. Jan Grasshoff, einer der beiden Eigentümer, das Leitmotiv der umfangreichen Bauarbeiten der letzten Monate. „Außerdem bringen wir mit unserem Stil und dem modernen Design ein Stück urbanes Lebensgefühl in eine der idyllischsten Ecken Rügens.“

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Seenotretter im Dauereinsatz

Das hier gezeigte Foto zeigt die riesige Gewitterzelle, die am letzten Sonntag über die Insel Hiddensee und Teile der Insel Rügen zog. Extreme Sturmböen begleitet mit Hagel haben so manche Segelyacht durchgeschüttelt und mussten gerettet werden. Bei Neuenkirchen flogen größere Äste von den Bäumen auf die Straße. Die Sicht nach Hiddensee war schlagartig auf wenige hundert Meter begrenzt.

Von den Seenotrettern heißt es:
Allein sieben Mal wurde das Seenotrettungsboot NAUSIKAA der Station Vitte/Hiddensee alarmiert – sechs Mal innerhalb der zwei Stunden zwischen 17 und 19 Uhr, als so starke Gewitterböen mit Regen und Hagel über die Insel zogen, dass praktisch keine Sicht herrschte. Unter anderem geriet das Fahrgastschiff „Hansestadt Stralsund“ mit 84 Personen an Bord an der schmalsten Stelle des Hiddenseefahrwassers fest. Eine Sturmbö hatte es um etwa 50 Meter aus dem Fahrwasser versetzt. „Etwa fünf Minuten später und das Schiff hätte sich im tiefen Wasser befunden, wo die starken Böen kein Problem gewesen wären!“ sagte einer der Seenotretter. Das Schiff konnte ohne Probleme freigeschleppt werden.

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Kommentar: Auf Rügen sind die Mücken los

Ob man von einer Mückenplage sprechen kann, wollen wir nicht beurteilen, aber letztes Wochenende wieder viel unterwegs gewesen. Auf der Halbinsel Ummanz einen Abstecher bei Suhrendorf unternommen. Kaum aus dem Auto ausgestiegen kamen die Biester in Scharren angeflogen, setzten sich auf alle freien Körperstellen und schlugen gnadenlos zu. Innerhalb von einer Minute über 15 Mückenstiche. Keine Chance den angriffslustigen Gefährten zu entkommen. Und nicht nur in Suhrendorf waren die Mücken aggressiv, etwas weiter gefahren und in Freesenort halt gemacht. Auch hier das selber Bild. Kaum die Türen vom Auto geöffnet flogen auch schon gefühlte 30 Mücken ins Auto. Kommt es nur so vor, oder sind dieses Jahr die Mücken verstärkt unterwegs?

Über Facebook meldeten einige Leser, dass in vielen Geschäften das Antimückenspray ausverkauft war.

Kleinbahnhof Baabe – der Schandfleck des Jahres

Viele Urlauber sind bereits auf der Insel um ihren Jahresurlaub auf der schönsten Insel von Deutschland zu verbringen. Urlauber und Tagesgäste im Ostseebad Baabe die mit der Bäderbahn „Rasender Roland” hier ein- oder aussteigen möchten, werden am Kleinbahnhof allerdings mit einer unschönen Baustelle konfrontiert. Das ist nicht nur so eine Baustelle, nein diese Baustelle steht nunmehr seit über einem Jahr! Und langsam wächst im wahrsten Sinne des Wortes Gras über die Sache.

Im Frühjahr 2016 wurde angefangen das alte Gebäude durch eine einheimische Baufirma abzureißen. Hier sollte ein neues schickes Gebäude errichtet werden. Geplant waren ein Fahrkarten- und Informationsschalter, öffentliche Toiletten sowie zwei Mitarbeiterwohnungen in der ersten Etage. Große Teile der Mauer sollten jedoch wegen Denkmalschutz stehen bleiben. Aus bisher unbekannten Gründen wurde jedoch zu viel vom Gebäude abgerissen. Ob die Abrisspläne falsch verstanden wurden oder ob es einfach nur Kommunikationsdefizite gab, ist nicht bekannt. Fakt ist jedoch, durch den nicht planmäßigen Abriss kam es zum Streit zwischen Eisenbahn-Bau- und Betriebsgesellschaft Pressnitztalbahn mbH als der Besitzer des Gebäudes und dem Landkreis Vorpommern-Rügen.

Die Gemeinde Ostseebad Baabe kann den derzeitigen Zustand leider nur mit Bedauern von außen betrachten und ist über diese Entwicklung nicht sonderlich glücklich. Der Bürgermeister der Gemeinde Baabe Herr Hartwig Diwisch ist jedoch nicht tatenlos. Er versucht zwischen den Fronten zu vermitteln und Lösungen (wenigstens Übergangslösungen) zu erwirken. Die Gemeinde Baabe selbst ist in den Verlauf der Auseinandersetzung nicht eingebunden. Herrn Diwisch ist es aber gelungen, den Landrat Herrn Drescher für das Thema zu sensibilisieren. Es gab in den letzten Wochen mehrfach Gespräche. Die Gemeinde Baabe ist bemüht um ordentliche Verhältnisse zu geschaffen.

RügenBlog wollte nun wissen, wann es mit den Bauarbeiten denn nun weiter gehen könnte. Mehrere schriftliche Anfragen (April, Mai, Juni) an die Eisenbahn-Bau- und Betriebsgesellschaft Pressnitztalbahn mbH wurden nicht beantwortet. Es wurde von Seitens des Eigentümers des Gebäudes überhaupt nicht reagiert – noch nicht einmal der Eingang der Anfragen wurden bestätigt.

Frage an die Eisenbahn-Bau- und Betriebsgesellschaft Pressnitztalbahn mbH: Wie lange soll dieser Schandfleck denn noch so aussehen? Möchte man noch ein Jahr warten?

Wunderfinder startet KulturSommer im Ostseebad Binz

Zum ersten mal startet im Jahr 2017 der KulturSommer im Ostseebad Binz. Auf dem Programm steht eine breitgefächerte Konzert-Reihe mit Künstlern aus nah und fern. Von einer Künsterin haben wir alle schon einmal im Radio eines ihrer Lieder gehört – z.b. Wunderfinder – die Rede ist von Alexa Feser die am 8. Juli Live auf dem Kurzplatz den KulturSommer einleitet. Zahlreiche Besucher, ob Jung oder Alt, und auch Fans mit bedruckten T-Shirts, auf denen der Name der Sängerin stand, wollten sie Live erleben und folgten der Einladung zum kostenlosen Konzert. Doch bevor es los ging wurde es richtig laut und so sorgte der Sänger und Songwriter Matt Gresham aus Australien mit seiner doch kraftvollen Stimme und Gitarre für gute Laune. Neben eigenen Werken sang er auch Stücke von Bob Marley und Rag’n’Bone Man.

Nach dem Warmup mit Matt Gresham und einer längeren Pause dann der erwartete Auftritt von Sängerin Alexa Feser bei fanatischen Sonnenuntergang. Mit Pianist, Schlagzeuger und Gitarrist eröffnete sie mit dem Titel „Medizin” ihren Live-Auftritt. Schnell fühlten sich die ersten Reihen mit Fans und die Handys wurden blitzschnell in Aufnahmepostion gebracht. Der Kurzplatz wurde voller und viele hunderte Menschen lauschten ihrer Musik, klatschten und sangen mit. Bis hoch zum Eingang vom Binzer Kurhaus standen die Menschen und verfolgten den Auftritt der Sängerin. Und auch so mancher Vater hatte seiner Tochter wohl einen großen Traum erfüllt.

Der Auftritt von Alexa Feser ist einer von vielen in Binz. Erstmalig findet im Jahr 2017 der KulturSommer Binz statt. Auf dem Programm steht eine breitgefächerte Konzert-Reihe mit Künstlern aus nah und fern.

Leserbrief: Stopp der Entsorgung und Umdeutung der Geschichte

Ein Beitrag von Dr. Stefan Wolter – Initiative Denk-MAL-Prora, ehemaliger Bausoldat und Historiker:

Wie bekannt wurde, ist Ende Mai in Prora, Block IV, das 2012 unter Denkmalschutz gestellte KDL-Wachgebäude fast vollständig entkernt und zerstört worden. Es war das nunmehr letzte Gebäude des einstigen Militärstandortes Prora, das über eine weithin intakte Ausstattung aus DDR-Zeiten verfügte. Damit setzt sich fort, was in Prora offenbar System hat. Erstmals jedoch wurde gestern Strafanzeige gegen die Zerstörung der baulichen Spuren der DDR-Geschichte gestellt. Den Fall bearbeitet das Kriminalkommissariat Stralsund.

Block IV beherbergte nach dem Abzug des Panzerregiments 8 im Jahr 1964 (mit Dutzenden Panzern im Bestand, die zum Teil zur Absicherung des Mauerbaus in Berlin zum Einsatz kamen) Teile des MSR 29, ehe nach einem Umbau 1981 die berüchtigte Offiziershochschule für ausländische Kader eröffnete. Dort wurden Rekruten für befreundete Armeen, insbesondere den sozialistischen Befreiungsbewegungen, ausgebildet.

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Besuch in der „KdF-Seebad Rügen“ geplanten Empfangshalle

Der Dokumentationszentrum Prora e.V. lud heute zum Internationalen Museumstag zu einem kostenlosen Rundgang in die für das „KdF-Seebad Rügen“ geplante Empfangshalle ein. Doch bevor es in die heilige Halle ging, die von der NVA als Sporthalle benutzt wurde, hieß es erst mal Platz nehmen im Seminarraum. Da zahlreiche Besucher der Einladung folgten, füllte sich der Raum bis auf den letzten Stuhl. Einige der anwesenden Besucher hatten ihre Dienstzeit in Prora verbracht und schwelten in Erinnerungen. Christian Michael Schmidt, ehemals Bausoldat in der NVA und in Mukran eingesetzt, erklärte die Geschichte zum Bau der Anlage „KdF-Seebades Rügen”, den Visionen und Vorstellungen und woher der Name Prora eigentlich stammt. Der Name Prora stammt von einer bewaldeten Hügelkette.

Nach etwa 45 Minuten Vortrag ging es dann zum Besuch der geplanten Festhalle. Beschriftungen an der Wand und Markierungen auf dem Fußboden lassen bereits erahnen, dass hier zuletzt eine Sporthalle war. Heute ist die gigantische Halle in einem absoluten maroden Zustand und für Besucher gesperrt. Feuchtigkeit lässt den Boden anheben, Putz bröckelt von der Wand und Teile vom Dach fallen herunter. Wir hätten gern ein aktuelles Foto vom derzeitigen Zustand der Halle als Dokumentation der Zeitgeschichte gezeigt, aber der Eigentümer vom Block 3 hat das fotografieren dieser Halle untersagt. Geplant ist hier ein Sport- und Freizeitzentrum.

Wie weiter mit dem Seesteg in Sassnitz?

Die rund 105 Meter lange Aussichtsplattform in Sassnitz wird aktuell nur von Vögeln intensiv benutzt. Wegen akuten Baufälligkeiten musste sie im September 2016 gesperrt werden. Doch wie soll es nun mit ihr weiter gehen?

Norbert Thomas (CDU) hatte vorgeschlagen die Bürger von Sassnitz darüber entscheiden zu lassen wie es mit dem Seesteg weiter geht. Doch braucht Sassnitz wirklich diese Aussichtsplattform und kann sie sich die hohen Ausgaben für eine mögliche Sanierung überhaupt leisten? Ist der Vorschlag von Herrn Thomas auch nur Wahltaktik?

Tatsache ist, ein Neubau würde 730.000 Euro kosten. Ein Abriss hingegen 385.000 Euro. Die Kosten für den Neubau sind eine Menge Geld was Sassnitz nun nicht wirklich hat. Hinzu kommt, dass mit einem Neubau auch Folgekosten entstehen – Pflege und Wartung der neuen Aussichtsplattform. Sassnitz hat viele offene Baustellen oder Projekte die aus finanziellen Gründen nicht umgesetzt oder nur verzögert umgesetzt werden können.

Es ist auch eine Tatsache, dass diese Aussichtsplattform nur für Besucher gedacht ist. Ursprünglich sollten hier mal Ausflugsschiffe ablegen, doch wegen der geringen Wassertiefe am Brückenkopf ist das nicht möglich. Letztlich wurde also diese Plattform nur für schöne Fotos benutzt.