Neues Wohlfühlresort auf Rügen: Urbaner Lebensstil und modernes Design in idyllischer Natur

In einem verträumten Fischerdorf im direkten Hinterland der berühmten Seebäder Rügens und vor der Kulisse der malerischen Zickerschen Berge, einem der schönsten Wandergebiete der Insel, ist eine neue Wohlfühloase entstanden: mönchgut living & spa. „Luxus besitzt viele Facetten. Wenn es um eine Urlaubsunterkunft geht, sind wir davon überzeugt, dass neben einer hochwertigen und gemütlichen Ausstattung vor allem Platz den wahren Luxus darstellt. In den schönsten Wochen des Jahres möchte niemand in einem kleinen Zimmer eingezwängt sein“, erklärt Dr. Jan Grasshoff, einer der beiden Eigentümer, das Leitmotiv der umfangreichen Bauarbeiten der letzten Monate. „Außerdem bringen wir mit unserem Stil und dem modernen Design ein Stück urbanes Lebensgefühl in eine der idyllischsten Ecken Rügens.“

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Zufahrt zur Waldhalle in Sassnitz bald gesperrt?

Wanderkarte zur Waldhalle

Der Umbau vom Welterbeforum nimmt langsam Gestalt an. Nach Monaten Stillstand geht es auf der Baustelle wieder zügig voran. Doch nun ist eine neue Diskussion über die Zufahrt zur Waldhalle entbrannt. Die mit völlig marode und mit Kopfsteinpflaster belegte Fahrbahn soll ab 1. März diesen Jahres für den ordentlichen Verkehr gesperrt werden. Ist die Zufahrt gesperrt, müssten Besucher mehrere Kilometer zu Fuß laufen. Andere Alternative wäre hier ein Shuttle-Verkehr einzuführen. Ein Parkplatz ist aus Platzgründen auch nicht vorgesehen – jedenfalls bis jetzt nicht. Weiter geht es auch wer in Zukunft über die Zufahrt entscheiden soll. Wird die Zufahrt als Waldweg ausgewiesen, dann ist das Nationalamt für den Unterhalt verantwortlich.

Findling Schwanenstein in Lohme

Der Schwanenstein in Lohme zählt zu den Findlingen auf der Insel Rügen. Er liegt etwa 100 Meter östlich vom Hafen der Gemeinde Lohme und bringt etwa 162 Tonnen auf die Waage. Der Findling besteht aus Hammergranit und ist vermutlich mit der letzten Eiszeit von Bornholm (Dänemark) an seinen jetzigen Standort transportiert worden. Wahrscheinlich durch gefrorenes Eis hat sich im laufe der Jahre eine große und sichtbare Kluft gebildet die sich wohl bald ablösen wird.

Eine Sage beschreibt folgendes: Auf Rügen werden die Babys vom Adebar oder vom Schwan gebracht. Es versteht sich von selbst, dass es im Sommer der Adebar und im Winter der Schwan ist, der die Babys bringt und bis dahin sind die Kinder im Stein verborgen.

Mit dem Schwanenstein in Lohme ist auch eine traurige Geschichte verbunden. Wir schreiben das Jahr 1956. Es ist der 13. Februar, ein kalter Wintertag, überall Schneeverwehungen und die See ist am Ufer zugefroren. Die drei Jungen Helmut Petersen, Uwe Wassilowsky und Manfred Prewitz aus dem Kinderheim in Lohme wollen auf das Eis. Wie so oft an der Küste, ändern sich Wetterbediengen in wenigen Minuten, so auch an diesem Tag. Schlechtes Wetter kündigt sich an. Ein zunehmender Sturm lässt das Eis am Ufer brechen. Die drei Kinder erreichen das Ufer nicht mehr und klettern deshalb auf den Findling der sich etwa 30 Meter vom Ufer befindet. Der Sturm wird stärker, peitscht über das Land, wird regelrecht zum Orkan und die Wellen auf der See werden höher. Die Kinder sitzen noch immer auf dem Findling, haben Angst und hoffen auf baldige Rettung. In dem sonst so ruhigen Ort Lohme beginnt eine große Rettungsaktion. Fischer aus dem Dorf, ein Kutter des Fischkombinates Sassnitz, Sowjetische Soldaten und ein Hubschrauber aus Berlin kommt zum Einsatz. Doch all die verzweifelten Rettungsaktionen kommen nicht gegen den Sturm an. Sogar ein in Prora stationierter Panzer des Pionierzugs der Kasernierten Volkspolizei rückt aus, aber in meterhohen Schneewehen bleibt auch dieser strecken. Das Drama nimmt ein trauriges Ende.

Am Morgen des 14. Februar ist es Windstill, die See ist spiegelblank, die Sonne scheint – als wäre nichts gewesen. Doch die drei Jungs auf dem Findling sind nur noch mit Eis überzogene Körper. Erst jetzt gelingt es die drei Jungs zu bergen. Die Beerdigung findet auf dem Friedhof von Nipmerow statt. Es waren nur wenige Meter zum Findling, aber am Tag des 13. Februar unerreichbar.

Erst 39 Jahre später wurde auf Initiative von ehemaligen Kindern des Kinderheimes Lohme das Grab mit einem Grabstein versehen.

GPS: Koordinaten 54.58524,13.61194

Der Findling Schwanenstein in Lohme - 3 Kinder sind 1956 hier qualvoll ums Leben gekommen

Der Schwarze See im Naturschutzgebiet Granitz

Ob Sommer oder Winter, für Wanderer ist der Schwarze See im Naturschutzgebiet Granitz genau das richtige. Von der Selliner Seebrücke aus über den Hochuferweg sind es etwa 2,5 km Wegstrecke – allerdings nur zu Fuß, denn für Radfahrer ist der Weg eher ungeeignet (festes Schuhwerk empfohlen). Für Radfahrer gibt es einen alternativen Radweg, allerdings dann etwas länger. Der See verfügt über einen gemütlichen Rastplatz und einen kleinen Holzsteg.

Der Schwarze See mit etwa 23 Hektar Größe befindet sich im Osten vom Naturschutzgebiet Granitz. Die größte Tiefe liegt bei 15 Meter und der Meeresspiegel 54,2 m über NHN. Im Randbereich des Sees finden Zwischenmoor- und Hochmoorbildung statt. Zum Teil besteht eine Schwingdeckenvegetation. Hier kommen Torfmoos, Wollgräser, Fieberklee, Moosbeere und Rosmarinheide vor. Der umschließenden Waldes sind als Kernzone (Totalreservat) des Biosphärenreservats Südost-Rügen ausgewiesen.

GPS-Koordinaten: 54.39414,13.66978

Der Schwarze See

Bakenberg bei Groß Zicker auf Insel Rügen

Auf Insel Rügen gibt es viele Aussichtspunkte. Ein ganz kostenlosen Variante bietet der 69 Meter hohe Bakenberg bei Groß Zicker. Über Jahrhunderte dienten Baken als Orientierungsmarke für die Schifffahrt. Von 1968 bis 1999 stand hier ein großes, würfelförmiges, graues Betonbauwerk, dass als Trinkwasseranlage diente. Um die ungeschmälerte Schönheit des einmaligen Landschaftsbildes wieder herzustellen und den ungestörten Rundumblick auf alle Horizonte wieder freizumachen, wurde das Bauwerk abgetragen und die unverzichtbaren, funktionellen Teile unter die Erde verlegt. Den Bakenberg erreicht man über die Ortschaften Groß Zicker und Gager. Der Bakenberg ist Teil des Biosphärenreservates Südost-Rügen und wird extensiv mit Schafen bewirtschaftet.

Position:
http://o8fotos.objektiv8.de/page/map/54.30183,13.69053

Bakenberg bei Groß Zicker

Das Pfarrwitwenhaus Groß Zicker auf Rügen

Eines der ältesten Wohnhäuser Rügens steht in Groß Zicker im Südosten der Insel und wurde 1719/20 gebaut. Das Dach besteht aus dem typischen Baumaterial Rohr oder auch Reet genannt, ein Rohstoff der auf der Insel Rügen nachwächst. Doch wie kam es zum Bau? 1718 starb der damalige Pfarrer Johannes Cadow und hinterließ seine Frau Anna Katharina und vier Kinder. Diese Familie musste das Pfarrhaus für die nachfolgende Pastorenfamilie räumen. Die Kirchgemeinde musste zur Versorgung der Pfarrerswitwe den Bau des Pfarrwitwenhauses in Angriff nehmen. Darauf hin wurde das Pfarrwitwenhaus (schornsteinlose Rookhuus) in Groß Zicker zu errichtet. Joachim Krüger skizzierte den Bau – er war Vertreter des dänischen Königs, Amtmann von Bergen und Landvogt von Rügen. 1723 konnte die Witze Cadow mit den Kindern in das Haus einziehen.

1733 wird bereits vom schlechten Zustand des Pfarrwitwenhauses berichtet. Wegen schlechten Bauholzes und der Nässe im Herbst, wollte der damalige Pfarrer das marode Dach nicht mehr decken lassen. Ein Gutspächter von Philippshagen stellt darauf hin Stroh zur Verfügung und veranlasste weitere Baumaßnahmen. 1782 wurde das Dach mit Schilfrohr ersetzt. Von 1782 bis 1810 wohnte die letzte Pfarrwitwe Sophia Vahl im Haus. Von 1811 bis 1830 war das Pfarrwitwenhaus Schule und zugleich Wohnhaus. 1830 bekam Groß Zicker ein eigenes Schulhaus und das Pfarrwitwenhaus wurde vermietetet. Etwa 1850 bewohnt der Einlieger Johann Friedrich Christian Radvan mit seiner neunköpfigen Familie das Pfarrwitwenhaus. Bis 1984 bewohnten hier 4 Generationen der Familie das Haus. 1984 zog die letzte Bewohnerin Anna Glutsch, Tochter von Wilhelm Radvan, aus dem Pfarrwitwenhaus aus. Während dieser Zeit wurde das Pfarrwitwenhaus zu einer bekannten Sehenswürdigkeiten auf der Insel Rügen.

Pfarrwitwenhaus Groß Zicker

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Leuchttürme der Insel Rügen: Der Peilturm Kap Arkona

Wer schon einmal am Kap Arkona war, dem ist natürlich der ehemalige Marinepeilturm mit der Glaskuppel aufgefallen. Eigentlich ist es ja kein Leuchtturm in dem Sinne, aber er soll natürlich in der Liste der Leuchttürme Insel Rügen nicht fehlen. Im Jahre 1927 wurde der 23 Meter hohe Turm in Ziegelbauweise am slawischen Burgwall erbaut und diente zunächst als Seefunkfeuer. Navigation fand hier mittels Funkwellen statt. 1945 wurden die technischen Einrichtungen zerstört. Anfang 1990 wurde der Turm saniert und für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Heute befindet sich hier eine Aussichtsplattform die erst über 111 Stufen erreichbar ist. Bei klarem Wetter kann man sogar bis zur dänischen Insel Møn blicken – was fast 65 km sind. Seit 2003 existiert im Peilturm das Bernsteinatelier des Wiesbadener Künstlers Nils Peters. Hier finden Ausstellungen, Vorträge und Vernissagen statt und unter der Glaskuppel befindet sich das Sonnenschmuck-Atelier. Übrigens: 2017 wird der Turm 90 Jahre alt!

Peilturm Kap Arkona

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Leuchttürme Insel Rügen: Molenfeuer Sassnitz (Steuerbord)

Der achteckige und etwa 15 Meter hohe Leuchtturm an der Ostmole der Hafenstadt Sassnitz ist das Urlaubsmotiv schlechthin. Im Jahre 1903 wurde er am Molenkopf erreichtet und hat heute eine Sichtbarkeit von etwa 12 Seemeilen – etwa 22km. Im Jahre 1976 wurde das Molenfeuer für Fernsteuerung umgebaut. In den Jahren 1978 und 1979 herrschten starke Winterwetter, wodurch der Leuchtturm stark beschädigt wurde. Es wurde vorerst ein provisorisches Feuer aufgebaut. Nach einer gründlichen Sanierung (damals etwa 80.000 DM) nahm der Leuchtturm im September 1993 wieder sein Betrieb auf. Heute steht der Sassnitzer Leuchtturm auf der längsten Außenmole Europas und zählt zu den beliebtesten Fotomotiven, besonders im Winter wenn der Turm mit Schnee und Eis bedeckt wird. Der Leuchtturm ist nicht begehbar und im Winter kann es auch zu generellen Sperrungen der Mole kommen. Übrigens, am 13. Mai 1975 erschien die Serie „Leucht-, Leit- und Molenfeuer an der Küste der DDR“ auf Briefmarken. Auf der 20 Pfennig Briefmarke war das Molenfeuer Sassnitz noch als rot/weißer Turm vertreten.

Sassnitzer Mole ist die längste Außenmole Europas

Leuchttürme Insel Rügen: Unterfeuer Maltzien

In einer Serie möchten wir alle Leuchttürme auf der Insel Rügen vorstellen. Heute – Unterfeuer Maltzien. Im Jahre 1934 wurde zusätzlich zur Fahrrinne des südlichen Strelasundes eine Richtfeuerlinie eingerichtet. Am Fuß einer kleinen Steilküste an der südlichen Spitze der Halbinsel Zudar, steht dieser kleine gemauerte und 12 Meter hohe Steinturm der das Unterfeuer der Richtfeuerlinie darstellt. Das Oberfeuer ist ein Gitterturm, welcher sich etwa 600 Meter entfernt auf einem Feld befindet. Bei günstigen Sichtverhältnissen ist sein Schein bis 25km ersichtlich. Seine Feuerhöhe ist mit 12 m und seine Tragweite mit 7 Seemeilen (etwa 13km) angegeben. Die Koordinaten liegen bei N 54.23447 und E 13.35432 (54° 14′ N / 13° 21′ E). Den Leuchtturm erreicht man über einen holperigen mit Betonplatten belegten Feldweg über das Dorf Maltzien.

Leuchtturm Maltzien

Der Fliegerberg in Alt Reddewitz

Der 20 Meter Hohe Fliegerberg in Alt Reddewitz war eine ehemalige Schulungsstätte für Segelflug. Hier wurden bis Kriegsende Flugschüler auf Holzflugzeugen ausgebildet, die zum Teil auch Tarnlackierungen besaßen. Beim Einmarsch der Roten Armee mussten die Holzflugzeuge für einen Scheiterhaufen herhalten. Die ehemalige Fliegerhalle ist heute nicht mehr zu sehen. Eventuell sind aber noch Reste vom Fundament zu finden. Die ehemalige Segelflugübungsstelle umfasste neben der Fliegerhalle, auch Schlafräume, Tagungsräume und natürlich auch Büros und sanitäre Anlagen. Mit Windenschlepp wurden hier die Segelflugzeuge in die Lüfte gezogen. Als Segelflugzeuge kamen zum Beispiel die „Schulgleiter SG 38” zum Einsatz.

Wanderweg zum Fliegerberg und Alt Reddevitz