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Volles Haus bei Karls Erlebnis-Dorf Zirkow

Auf dem Parkplatz vom Karls Erlebnis-Dorf in Zirkow mussten Besucher am 8. April 2017 wirklich schnell sein um eine Parklücke zu bekommen. Kein Wunder, denn nach dem sechsmonatigem Umbau wollten viele das neue Karls Erlebnis-Dorf in Zirkow sehen.

Mehr Platz, mehr Attraktionen, mehr Karls, schreibt das Unternehmen auf ihrer Website. Der Bauernmarkt bekam ein überarbeitetes Konzept. Über eine Million Euro flossen in die Neugestaltung. Zu den vielen Neuerungen zählen neue Details am Boden oder an der Decke, Popcorn-Stand, Kinderstühle bemalen oder Handy-Hüllen mit eigenen Fotos versehen, umgestaltetes Tobeland samt eigenem Kino, extra großem Bereich für ausgiebige Geburtstagsfeiern, eine Seifen-Küche, maritime Ecke mit regionalen Produkten rund um das Meer, bequemen Sessel des neuen Lounge-Bereiches, Büffet-Stationen für ein ausgiebiges Frühstück und vieles mehr.

Trauerspiel Kleinbahnhof im Ostseebad Baabe

Vor einem Jahr wurde damit begonnen, dass alte Gebäude vom Kleinbahnhof Baabe abzureißen. Gerüchten zufolge soll der Bahnhof neu aufgebaut werden. Er soll ein Fahrkartenschalter sowie öffentliche Toiletten erhalten. Im Obergeschoss sind zwei Wohnungen für Einwohner geplant (keine Ferienwohnungen).

Doch dann wurde offensichtlich zu viel vom denkmalgeschützten Gebäudekomplex abgerissenen. Große Teile der Mauer sollten gar nicht abgerissen werden. Zwischen der Baufirma und der Rügensche Bäderbahn (Eigentümer des Gebäudes) kam es darauf zum Streit. Seit dem wurde nie wieder ein Bauarbeiter gesehen – die Bauarbeiten wurden eingestellt. Bis Heute April 2017 kann man nun eine trostlose Baustelle am Kleinbahnhof Baabe bewundern. Wie es nun mit dem Gebäude weitergeht ist noch unklar.

Ostsee Zeitung vom 9. August 1954

Eine alte Ostsee Zeitung vom 9. August 1954 erreichte uns die Tage per Post aus einer Stadt in der Oberlausitz. Vermutlich wurde damals schon die Ostsee Zeitung deutschlandweit gelesen. Damals war die Zeitung noch der Bezirksleitung Rostock der SED unterstellt. Sie war wohl nicht so umfangreich wie heute, denn die Zeitung bestand nur aus 4 Seiten und kostete nur 15 Pfennig. Neben Beiträgen über die damalige Sowjetregierung und der Zusammenarbeit mit der DDR, über Hamburger die ihre Kampfentschlossenheit gegen die Unterdrückung und Ausbeutung durch den Adenauerstaat beweisen, über die Kampfmonate der Neptumwerft in Rostock und deren guten Erfolge, über Beweise über USA-Atomverbrechen in Japan, bis hin zu lokalen Beiträgen wie z.B. über einen defekten Mähdrescher der Genossenschaftsbauern der LPG „Befreites Land“ in Serams. Aber auch Anzeigen waren schon Bestandteile des Blattes. So wurde in Sellin eine Praktika mit Zeiß Biotar mittels Polizei und 100,- DM Belohnung gesucht. Es macht schon Spaß in alten Zeitungen zu lesen.

Statistik Übernachtungen Ostseebad Sellin 2016

Übernachtungen Ostseebad Sellin 2016

Neue statistische Zahlen gibt es von der Kurzverwaltung des Ostseebades Sellin. 2016 wurde die magische Übernachtungszahl von 1 Mio überschritten. Allein mit 542.729 Übernachtungen lag der größte Teil bei Ferienwohnungen und Ferienhäuser. Insgesamt konnte das Ostseebad Sellin mit 1.039.536 Übernachtungen punkten. Mit 127.728 Übernachtungen kamen meisten Personen aus dem Bundesland Nordrhein-Westfalen – kurz gefolgt mit 118.948 Übernachtungen aus dem Bundesland Sachen. Die meisten ausländischen Gäste kamen aus der Schweiz und hierzu konnten 7.151 Übernachtungen verbucht werden. Insgesamt besuchten 37 Nationen das Ostseebad Sellin. Die Entwicklung der Übernachtungen zeigt, dass die Zahlen nach oben gehen. 1997 waren es 353.132 Übernachtungen und 2006 waren es bereits 740.322 Übernachtungen.

Ein Vergleich nach Monaten

Monat........2015........2016...Änderung in %
JANUAR......22.506.....23.295...+3,5
FEBRUAR.....24.991.....28.121...+12,52
MÄRZ........34.916.....56.460...+61,7
APRIL.......55.431.....42.526...-23,28
MAI.........84.607.....95.972...+13,43
JUNI.......110.249....120.851...+9,61
JULI.......192.468....204.421...+6,21
AUGUST.....209.028....202.088...-3,3
SEPTEMBER..107.437....118.240...+10,05
OKTOBER.....78.075.....91.630...+17,36
NOVEMBER....23.399.....24.876...+6,31
DEZEMBER....31.208.....31.056...-0,48
Gesamt.....974.315..1.039.536...+6,69

Zufahrt zur Waldhalle in Sassnitz bald gesperrt?

Wanderkarte zur Waldhalle

Der Umbau vom Welterbeforum nimmt langsam Gestalt an. Nach Monaten Stillstand geht es auf der Baustelle wieder zügig voran. Doch nun ist eine neue Diskussion über die Zufahrt zur Waldhalle entbrannt. Die mit völlig marode und mit Kopfsteinpflaster belegte Fahrbahn soll ab 1. März diesen Jahres für den ordentlichen Verkehr gesperrt werden. Ist die Zufahrt gesperrt, müssten Besucher mehrere Kilometer zu Fuß laufen. Andere Alternative wäre hier ein Shuttle-Verkehr einzuführen. Ein Parkplatz ist aus Platzgründen auch nicht vorgesehen – jedenfalls bis jetzt nicht. Weiter geht es auch wer in Zukunft über die Zufahrt entscheiden soll. Wird die Zufahrt als Waldweg ausgewiesen, dann ist das Nationalamt für den Unterhalt verantwortlich.

Kommentar: Insel Rügen und das schnelle Geld

Ehemalige Küstenfunkstelle Rügen Radio

Urlaub – für viele der Inbegriff für Erholung, Ruhe genießen, Sonne tanken, den Alltagsfrust mal vergessen, den Großstadtlärm zu entfliehen, mit der Familie gemeinsame schöne Tage verbringen. Warum nicht den Sommerurlaub mit den Kindern auf der größten Insel Deutschlands verbringen – also ab auf die Insel Rügen. Viele Urlauber werden jedoch ganz schnell spüren was Massentourismus bedeutet.

Es ist mal wieder Zeit um mit dem Finger auf gierige Investoren, Bauherren, Gemeinden und Bürgermeister zu zeigen die durch ihre Vorhaben und Genehmigungen den Massentourismus begünstigen und die Insel in den Wahnsinn treiben. Überall auf Insel Rügen sind neue Bauprojekte in Form von Hotels, Ferienwohnhäuser, Eigentumswohnungen, Wellnest oder Medical-Spa-Bereiche geplant. Jeder Investor möchte vom Kuchen des Tourismus etwas abhaben. Mit den Standard-Argument wie „es bestehe Bedarf“ oder „schafft Arbeitsplätze“ werden großflächige Naturverschandelungen als Grund für Bauvorhaben grundsätzlich vorgeschoben. Tourismusminister Harry Glawe (CDU) ist der Mann der sagte „Rügen wird das neue Sylt” und macht sich mit dieser Aussage bei den Insulanern recht unbeliebt. Nein Herr Harry Glawe, die Insulaner wollen eben kein neues Sylt!

Das Resultat solcher irrsinnigen Bauprojekte sind lange Blechkolonnen auf den Straßen in den Urlaubsmonaten. Beispiel sei hier Lancken-Granitz erwähnt, wo die Bewohner des Ortes nicht mal mehr vernünftig auf die andere Straßenseite kommen – jetzt muss hier extra eine Ampel gebaut werden! Aber auch der Bau der Schnellstraße B96n ist ein Ergebnis von Massentourismus und vollen Straßen. Rambin und Samtens mussten über Jahre hinweg mit Autolärm leiden. In Rambin musste man über die Straße rennen um sie überhaupt zu überqueren. Das beim Bau der B96n noch mehr Unsinn veranstaltet wurde, steht auf einem anderen Blatt. Die meisten Straßen der Insel Rügen sind für die Millionen Fahrzeuge der Urlauber nicht geschaffen. An der Kreuzung B196 und L29 in Richtung Binz muss ein Kreisverkehr gebaut werden, weil lange Autoschlangen zu Megastaus und immer wieder zu Unfällen führen. Lasst uns doch gleich eine Autobahn bis Kap Arkona bauen.

Muss der einheimische Inselbürger irgendwelche Termine war nehmen, steht er im Stau und kommt nur noch mit Verspätungen am Ziel an. Ganz abgesehen von der Parkplatzsuche bei Einkaufsmärkten, Schlange stehen bei der Tankstelle und nicht zu vergessen das Rettungskräfte nicht schnell genug am Einsatzort ankommen. Touristen kommen wie Bienen in Scharren auf die Insel Rügen und möchten ihren Urlaub verbringen – logisch wenn Ferien sind. In den Sommerferien gleichen die Straßen einem Herzinfarkt. Die Strände sind voll mit Strandkörben, bunten Decken, Windschützer und Strandzelten – Romantik und Ruhe sieht irgendwie anders aus. Und weil wir so eine schöne ruhige Idylle auf der Insel Rügen haben, brauchen wir unbedingt noch mehr Betten für Touristen.

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Hochwasserwelle erreicht die Küste von der Insel Rügen

Hochwasserwelle erreicht Insel Rügen

Sturmtief AXEL zeigte sich an Rügens Küsten wie hier bei der Seebrücke Sellin mit einer Hochwasserwelle und fegte mit Beaufort 7 bis 10 übers Land. Tobende große Wellen unter der Seebrücke Sellin. Gegen 22 Uhr wurde der Höchststand von etwa 1,50 m in Sassnitz über dem mittleren Wasserstand erreicht – ein Pegelstand der nicht alle Jahre vorkommt. Auf der Halbinsel Mönchgut betrugen die Pegelstände etwa 1,30 bis 1,40 m über dem mittleren Wasserstand und so mancher Sand wurde von den Stränden weggespült. Gegen 11:30 Uhr hat die Kurverwaltung Sellin mitgeteilt, dass der Zugang zur Seebrücke untersagt ist.

Im Ostseebad Göhren war am Nachmittag reges treiben auf der Seebrücke. Viele Schaulustige wollten die großen Wellen und überspielten Strände aus nächster Nähe ansehen – inkl. Selfie natürlich. Für Treibholzsammler lag wieder eine Vielzahl an Angeboten am Strand :-)

Kommentar: Was hat Bundeswehr und das Ostseebad Göhren gemeinsam?

Defkter Hanglift im Ostseebad Göhren

Was hat die Bundeswehr und das Ostseebad Göhren gemeinsam?

Antwort: Technik die immer wieder ausfällt!

Mindestedens einmal im Monat verweigert der Hanglift in Göhren seinen Dienst. So auch kürzlich wieder am 10. Dezember. So ein Lift ist ja durchaus eine feine Sache und an dieser Stelle auch sinnvoll, aber die Ausfallquote ist schon bemerkenswert. Seit Juni diesen Jahres ist der Hanglift allein wegen Defekt bis zu 10 mal ausgefallen. Hinzu kommen 4 Wartungsarbeiten. Würde man das grob hochrechnen, kommt es pro Jahr zu 20 Ausfällen wegen Defekt. Der Hanglift stand von Anfang an in keinem guten Licht. Ostern 2015 sollte er schon in Betrieb gehen. Doch Unstimmigkeiten bei Planungen, Grundstücksfragen und Pachtverträgen haben die Fertigstellung weit nach hinten geschoben. Und so ging er erst im November 2015 in Betrieb. In den Folgemonaten musste immer ein Bereitschaftsdienst anrücken weil diverse Sensoren Fehler anzeigten. Im Juli dieses Jahres hieß es noch, dass die Firma ABS Transportbahnen aus Österreich relevante Teile austauschen werde. Offensichtlich hat der Austausch nichts gebracht.

Angesichts dieser Tatsache stellt sich der normale Bürger die Frage, wie das bei einem 1,5 Millionen teuren Lift sein kann. Die Wahrscheinlichkeit, dass Besucher hier stecken bleiben ist jedenfalls höher als ein 6er im Lotto.

Auf ein Wort.

Poliscan Speed Tower – Insel Rügen rüstet auf

Blitzersäule in Lancken-Granitz

Insel Rügen hat nun den dritten Poliscan Speed Tower im Einsatz. Der Poliscan Speed Blitzer ist ein Geschwindigkeitsmessgerät mit Lasertechnik der Firma Vitronic und wird für amtliche Geschwindigkeitskontrollen im Straßenverkehr eingesetzt. Der Erfassungsbereich liegt zwischen 10 und 75 Metern vor dem Gerät. Es werden Laserstrahlen im Infrarotbereich ausgesendet, 158 Strahlen mit einer Wiederholrate von 100/s und mit einer Aufweitung auf 45 mal 140 Zentimeter auf 75 Meter. Laut Hersteller erfasst das Gerät Geschwindigkeiten zwischen 10 km/h und 250 kmh/h. Ausgestattet ist dieser Tower mit einem Verkehrsblitz rot (650 nm) und IR-Blitz unsichtbar (> 890 nm), (kein Fahrerfoto). Bilder und Netzwerkverbindungen sind verschlüsselt.

Aktuell steht so ein Tower in Lancken Granitz, in Lietzow und in Sassnitz. Es ist davon auszugehen, dass noch weitere Standorte mit diesem Blitzer ersetzt werden.

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