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Zeigt den Kindern die Welt, nicht die Kinder der Welt!

Die Urlaubszeit hat begonnen, ein Tage am Strand mit der ganzen Familie steht auf der To-do-Liste. Schnell ein paar schöne Strand-Fotos knipsen und am Abend den Bekannten und Verwandten über Social Web zeigen. Ob auf der privaten Facebookseite, in öffentlichen Facebook-Gruppen, öffentlichen Facebook-Seiten oder Instagram, niedliche Kinderbilder werden täglich ohne Bedenken ins Netz gestellt. Das die Persönlichkeitsrechte und Privatsphäre der Kinder mit Füßen getreten werden, ist den meisten gar nicht bewusst. Nicht nur wohlmeinende Eltern, Großeltern, Onkel und Tanten tun das, nein auch so mancher Hobbyfotograf nutzt die Natur der Insel Rügen um niedliche Kinderbilder als neueste Errungenschaft seiner Kreativität der Welt offen im Netz zu zeigen. Kinder werden als Model (so manche Eltern fühlen sich zu höherem berufen) in Szene gesetzt und der großen weiten Welt zum Anschauen präsentiert, in der Hoffnung dann ganz viele Likes, Aufmerksamkeit und Anerkennung zu bekommen.

„Hören Sie bitte auf, Fotos Ihrer Kinder für jedermann sichtbar bei Facebook und Co zu posten. Danke!“ ein Aufruf der Hagener Polizei. Leider ist vielen nicht bewusst, dass vor lauter Niedlichkeit hier später Ärger anstehen kann. Gerade auf Facebook werden die Nutzungsrechte der Bilder an Facebook übertragen. Da spielt es keine Rolle an welcher Stelle die Kinderbilder eingestellt wurden. Kinderbilder, die für Erwachsene harmlos erscheinen, können für Kinder später peinlich werden. Schnell sind die Weichen für Cybermobbing gestellt. Das Bild einmal im Netz, bekommt man dies fast nie wieder gelöscht. Schon gar nicht, wenn das Bild schon kopiert wurde!

Besonders Pädophile sind gezielt im Netz unterwegs um solche Kinderbilder zu suchen, zu kopieren oder für eigene Handlungen zu klauen oder weiter zu veröffentlichen.

Juristisch gesehen haben Eltern minderjähriger Kinder freie Hand beim Veröffentlichen von Fotos im Internet. Kinder können sich jedoch nicht gegen eine solche Veröffentlichung wehren.

Zeigt den Kindern die Welt, nicht die Kinder der Welt!

Die Insel Rügen InfoMap

RügenBlog hat etwas neues – die Insel Rügen InfoMap. Eine Google-Karte auf alle Badestrände inkl. Hundestrände, Tankstellen, Leuchttürme und feste Blitzer dargestellt sind. Die Karte befindet sich derzeit noch im Aufbau und kann jederzeit erweitert oder angepasst werden. Die Seite wurde reponsiv erstellt, so können auch Handybenutzer in den Genuss kommen diese Karte zu nutzen.

Insel Rügen InfoMap

Hier eine Live-Ansicht:

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Informationen über den Flugplatz Güttin EDCG

Wer mit dem eigenen Flugzeug die Insel Rügen besuchen möchte, dem steht der Flugplatz Güttin im Westen der Insel zur Verfügung. Generell sind nur Flugzeuge bis 5700 kg zur Landung zugelassen. UL-Flieger sollten beachten, dass es hier für sie kein MOGAS gibt. Sie können beim Flugplatz Stralsund oder Anklam tanken. Für alle anderen steht eine Tankstelle (AVGAS 100 LL und Jet A1) zur Verfügung. Die Asphaltbahn ist 900 Meter lang und 20 Meter breit. Für Nachtflug stehen Flugplatzleuchtfeuer, PAPI, Pisten und Rollbahn Befeuerung zur Verfügung.

Öffnungszeiten

Sommer 07:00 – 17:00/SS UTC
Winter 09:00 – 16:00/SS UTC

Andere Zeiten PPR
Luftaufsicht +49 38306 1289

Ab- und Anflüge über dem Nationalpark „Vorpommersche Boddenlandschaft“ sind nur bei Einhaltung der Mindesthöhe bei Überlandflügen (2000 ft GND) durchzuführen. Überflüge der Ortschaft Samtens sind möglichst zu vermeiden.

Flugplatz Rügen Güttin EDCG

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Leuchttürme der Insel Rügen: Leuchtturm Kollicker Ort

Das Leuchtfeuer Kollicker Ort wurde 1904 von der Firma Pintsch erbaut und am 1. April 1905 in Betrieb genommen. Der etwa 7 Meter hohe Stahlturm dient als Orientierungs- und Quermarkenfeuer. Er befindet sich an Ostseite der Halbinsel Jasmund und das Leuchtfeuer hat eine Höhe von etwa 30 Meter. Seine Tragweite beträgt etwa 10 Seemeilen (etwa 19km). Wer den Turm besuchen möchte begibt sich auf eine abenteuerliche Tour. Keine Parkmöglichkeiten in der Nähe und Kilometer langer Marsch am Strand mit Steinen und Hindernissen müssen in Kauf genommen werden. Die beste Möglichkeit den Turm zu fotografieren ist von einem Schiff aus mit Teleobjektiv. So wurde auch dieses Foto hier im Beitrag geschossen. Benannt wurde der Turm nach dem Kollicker Bach, der sich in der Nähe befindet.

GPS-Koordinaten: 54.56237 N, 13.67929 E

Leuchtturm Kollicker Ort

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MS Deutschland zu Gast in der Hafenstadt Sassnitz

Bekannt aus der ZDF-Fernsehserie „Traumschiff” ist die MS Deutschland wieder auf Kurs und war am 14. Juni 2016 in der Hafenstadt Sassnitz zu Gast. Der Besuch des Schiffes gehörte zur „Das Beste der Ostsee” Tour. Am Abend ging es weiter in Richtung Dänemark und dann zurück nach Bremerhaven. Das Schicksal des Schiffes sah zunächst nicht gut als die Deilmann-Reederei in Insolvenz ging. Im Winter ist das Schiff unter dem Namen „World Odyssey” für die Organisation „Semester at Sea” im Einsatz. Touren des schwimmende Grandhotels können heute über Phoenix Reisen gebucht werden. Neu sind die Außenkabinen auf den Decks 7 und 8 die französische Balkone erhalten haben.

Technische Daten:
Länge: 175,30 m
Breite: 23,00 m
Höhe: ca. 35,50 m (Tiefgang 5,80 m)
Decks: 10
Schiffsbesatzung: ca. 250-280, meist europäisch und philippinisch (Offiziere zumeist deutsch und europäisch)
Passagiere: 298 Kabinen und Suiten mit maximal 590 Passagieren
Reisegeschwindigkeit: 15 bis 18 Knoten
Sat.-Kommunikation: Navigation, Telefon, Fax, Internet

MS Deutschland in Sassnitz

60.000 Kubikmeter werden aus dem Selliner See ausgebaggert

Aktuell ist das Baggerschiff „HH 47” auf dem Selliner See und hat längst die Arbeiten der Fahrrinne für den Wasserrastplatz Sellin auf Insel Rügen aufgenommen. Der Selliner See soll auf einer Länge von 3,5 Kilometern eine Fahrrinne von 20 Meter Breite und 2,50 Meter Tiefe für die Fahrgastschifffahrt bekommen. Bis zur Fertigstellung des Projektes werden es etwa 60.000 Kubikmeter Schlamm und Sand sein die aus dem See ausgebaggert wurden, so Projektleiter Herr Plantholz gegenüber RügenBlog. Fast täglich fahren dazu zwei über 400PS starke Stromschubschiffe (SSS) der Reederei Ed Line aus Berlin große Container nach Peenemünde die dann auf der Deponie Peenemünde entleert werden. Die beiden Stromschubschiffe „EDO“ und „EDDI“ können hierzu, und je nach Wind und Wetterlage, zwischen 250 und 500 Tonnen befördern. Jede Fahrt der Stromschubschiffe nach Peenemünde und zurück zum Selliner See dauert über eine Stunde. Die schmale Baaber Bek (Verbindung Selliner See zur Having und Rügischer Bodden) wurde schon fleißig ausgebaggert. Ostseebad Sellins Bürgermeister Reinhard Liedtke besuchte jetzt ebenfalls die Schiffe und ließ sich über den aktuellen Stand der Arbeiten informieren.

Baggerschiff HH 47 und Stromschubschiff EDO

Wolkenwalze rollt über Moritzdorf auf Insel Rügen

Ein Naturschauspiel was man eigentlich nur aus Australien kennt, eine Wolkenwalze oder auch Böenwalze (Roll Cloud, Morning Glory Cloud) rollte man 30. Mai 2016 gegen 19:40 Uhr über den Südosten der Insel Rügen. Diese Foto entstand zufällig beim Spaziergang in Moritzdorf beim Baaber Bollwerk. Der Frontseite der Wolke gehen starke Aufwinde voran, während im hinteren Bereich der Wolke die Luft absinkt und turbulent wird. Auf diese Weise entsteht eine augenscheinliche, rollende Bewegung. Die Entstehung dieser Morning Glory Cloud ist noch nicht restlos erforscht. Diese Wolkenformationen sind hier im Norden recht selten zu sehen, und von daher haben solche Aufnahmen einen Seltenheitswert.

Wolkenwalze über Moritzdorf

Insel-Brauerei vom Erfolg überrascht

Die Insel-Brauerei ist nach eigenen Angaben vom Erfolg überrascht. Braumeister Markus Berberich, ein Saarländer, wagte im Sommer 2015 den Schritt in die Selbstständigkeit. Bereits nach 3 Monaten war der Betrieb ausgelastet. Aktuell werden etwa 150.000 Flaschen pro Monat abgefüllt. Ende 2016 soll durch Erweiterungen die Abfüllmenge auf 300.000 Flaschen pro Monat erhöht werden. Der Standort in Rambin neben der B96 verspricht seltene Biere. Natürlich sind exklusive Kreationen teuer als normale Biersorten, aber die Kunden seien auch bereit dafür tiefer in die Taschen zu greifen, so Markus Berberich gegenüber dem Nordkurier. Auf dem Erfolg möchte sich Markus Berberich allerdings nicht ausruhen. Nun gilt es, weitere Märkte auch im Ausland zu erschließen. Lieferverbindungen nach Island, Israel und Holland gibt es schon. Verhandlungen mit Russland und Frankreich stehen kurz vor dem Abschluss. Und wer auch mal das Bier probieren möchte, kann dies auch vor Ort tun. Ein riesiger Parkplatz neben dem Bauernmarkt steht zur Verfügung. Im Eingangsbereich stehen zwei Kupferbrennblasen sowie Holzfässer. Die rustikale Biertheke oder der kleine Biergarten im Außenbereich lädt zum Probieren einer der 12 Sorten ein. Einen kleinen Imbiss können sich die Kunden beim Bauernmarkt holen oder bringen sich einfach selber etwas mit.

Foto: Marius Jaster
Foto: Marius Jaster / ostseereporter.de

Dreharbeiten zum Musikvideo mit Esthi Kiel

Esthi Kiel, die Sängerin und Songwriterin und heute auf der Insel Rügend wohnhaft, lud am 15. Mai 2016 alle Rüganer und Fans ein um mit ihr das neue Musikvideo zum Song „Schau auf’s Meer“ von Bizi The First (Frank Lüers und Tobias Holldorf) am Selliner Strand zu drehen. Über 150 Menschen folgten der Einladung, obwohl das Wetter nicht gerade nach Strand-Party aussah. Mit bunten Schwimmreifen, bunten Hüten, gelben Schuhen, skurrilen Brillen und Party-Haarschmuck wurde eine fantastische Stimmung am Selliner Strand gezaubert, die dann im Video festgehalten wurde. Fast alle Szenen wurden spontan und total ohne Stress und Hektik gedreht. Kameramann war übrigens Nico Offermann von Rügen TV der auch mit einer Drohne tolle Bilder aus der Luft machen konnte. Und wie der Zufall es so wollte, gabs zum Videodreh auch noch einen schönen Regenbogen. Wir freuen uns auf das fertige Video.

Der Titel kann hier als MP3 bezogen werden.

Dreharbeiten zum Musikvideo mit Esthi Kiel

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Findling Schwanenstein in Lohme

Der Schwanenstein in Lohme zählt zu den Findlingen auf der Insel Rügen. Er liegt etwa 100 Meter östlich vom Hafen der Gemeinde Lohme und bringt etwa 162 Tonnen auf die Waage. Der Findling besteht aus Hammergranit und ist vermutlich mit der letzten Eiszeit von Bornholm (Dänemark) an seinen jetzigen Standort transportiert worden. Wahrscheinlich durch gefrorenes Eis hat sich im laufe der Jahre eine große und sichtbare Kluft gebildet die sich wohl bald ablösen wird.

Eine Sage beschreibt folgendes: Auf Rügen werden die Babys vom Adebar oder vom Schwan gebracht. Es versteht sich von selbst, dass es im Sommer der Adebar und im Winter der Schwan ist, der die Babys bringt und bis dahin sind die Kinder im Stein verborgen.

Mit dem Schwanenstein in Lohme ist auch eine traurige Geschichte verbunden. Wir schreiben das Jahr 1956. Es ist der 13. Februar, ein kalter Wintertag, überall Schneeverwehungen und die See ist am Ufer zugefroren. Die drei Jungen Helmut Petersen, Uwe Wassilowsky und Manfred Prewitz aus dem Kinderheim in Lohme wollen auf das Eis. Wie so oft an der Küste, ändern sich Wetterbediengen in wenigen Minuten, so auch an diesem Tag. Schlechtes Wetter kündigt sich an. Ein zunehmender Sturm lässt das Eis am Ufer brechen. Die drei Kinder erreichen das Ufer nicht mehr und klettern deshalb auf den Findling der sich etwa 30 Meter vom Ufer befindet. Der Sturm wird stärker, peitscht über das Land, wird regelrecht zum Orkan und die Wellen auf der See werden höher. Die Kinder sitzen noch immer auf dem Findling, haben Angst und hoffen auf baldige Rettung. In dem sonst so ruhigen Ort Lohme beginnt eine große Rettungsaktion. Fischer aus dem Dorf, ein Kutter des Fischkombinates Sassnitz, Sowjetische Soldaten und ein Hubschrauber aus Berlin kommt zum Einsatz. Doch all die verzweifelten Rettungsaktionen kommen nicht gegen den Sturm an. Sogar ein in Prora stationierter Panzer des Pionierzugs der Kasernierten Volkspolizei rückt aus, aber in meterhohen Schneewehen bleibt auch dieser strecken. Das Drama nimmt ein trauriges Ende.

Am Morgen des 14. Februar ist es Windstill, die See ist spiegelblank, die Sonne scheint – als wäre nichts gewesen. Doch die drei Jungs auf dem Findling sind nur noch mit Eis überzogene Körper. Erst jetzt gelingt es die drei Jungs zu bergen. Die Beerdigung findet auf dem Friedhof von Nipmerow statt. Es waren nur wenige Meter zum Findling, aber am Tag des 13. Februar unerreichbar.

Erst 39 Jahre später wurde auf Initiative von ehemaligen Kindern des Kinderheimes Lohme das Grab mit einem Grabstein versehen.

GPS: Koordinaten 54.58524,13.61194

Der Findling Schwanenstein in Lohme - 3 Kinder sind 1956 hier qualvoll ums Leben gekommen