Seenotretter im Dauereinsatz

Das hier gezeigte Foto zeigt die riesige Gewitterzelle, die am letzten Sonntag über die Insel Hiddensee und Teile der Insel Rügen zog. Extreme Sturmböen begleitet mit Hagel haben so manche Segelyacht durchgeschüttelt und mussten gerettet werden. Bei Neuenkirchen flogen größere Äste von den Bäumen auf die Straße. Die Sicht nach Hiddensee war schlagartig auf wenige hundert Meter begrenzt.

Von den Seenotrettern heißt es:
Allein sieben Mal wurde das Seenotrettungsboot NAUSIKAA der Station Vitte/Hiddensee alarmiert – sechs Mal innerhalb der zwei Stunden zwischen 17 und 19 Uhr, als so starke Gewitterböen mit Regen und Hagel über die Insel zogen, dass praktisch keine Sicht herrschte. Unter anderem geriet das Fahrgastschiff „Hansestadt Stralsund“ mit 84 Personen an Bord an der schmalsten Stelle des Hiddenseefahrwassers fest. Eine Sturmbö hatte es um etwa 50 Meter aus dem Fahrwasser versetzt. „Etwa fünf Minuten später und das Schiff hätte sich im tiefen Wasser befunden, wo die starken Böen kein Problem gewesen wären!“ sagte einer der Seenotretter. Das Schiff konnte ohne Probleme freigeschleppt werden.

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