Leserbrief: Sinneswandel bei der Kurverwaltung von Sellin

RügenBlog erreichte ein Leserbrief zum Thema Kurverwaltung Sellin und Veranstaltungen.

Es ist doch schon erstaunlich, was die Kurverwaltung von Sellin für 2019 plant, ein neues Format für Veranstaltungen – „Sellin strickt Veranstaltungsmuster neu“, wie erfreulich. Die Kurverwaltung stellte auf der jüngsten Sitzung des Tourismusausschusses neue Ideen für das kommende Jahr vor. Was können wir in puncto Veranstaltungen in Sellin besser machen? Es geschehen noch Wunder in der Selliner Kurverwaltung. Jahrelang gab es wenige niveauvollen Veranstaltungen, jetzt soll sich alles ändern. Warum dieser Sinneswandel?

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Leserbrief: Erholungsort Prora

Ein Beitrag von Dr. Stefan Wolter – Initiative Denk-MAL-Prora, ehemaliger Bausoldat und Historiker:

Der Entwicklung des „Erholungsortes Prora“ wünscht die Initiative Denk-MAL-Prora alles Gute! Mögen nicht fortgesetzt Waldrodungen und Versiegelungen den Weg zum künftigen Seebad ebnen. Zudem bleibt zu hoffen, dass Politik, Medien und Gesellschaft sich auch zu jener Geschichte am historischen Ort bekennen, die fünf sanierungsfähige Blöcke hinterlassen hat. Die Ruinen in Prora-Nord und der zuletzt (2015) notwendig gewordene Abriss der beiden sog. Liegehallen von Block I verdeutlichen den Zustand der Großbauten von Prora, wären sie nicht um 1950, in stalinistischer Ära, zur Großkaserne1 ausgebaut worden. Die bauliche Schließung der Liegehallen von Block I (genutzt für das Ferienheim der NVA „Walter Ulbricht“) folgte rund 15 Jahre später als in den übrigen Blöcken. Dementsprechend waren sie maroder als in den Kasernen, wo Stabs- Lehr- und Soldatenstuben jene Abschnitte baulich verändert hatten. Diese Geschichte im Kalten Krieg ist es, die das jetzt entstehende Seebad hinter den Begriffen „Nazi-Hinterlassenschaft“ und „ehemaliges KdF-Bad“ versinken lässt: Zwar haben die Nationalsozialisten den Grundstein und 4,5 km Rohbauten erstellt, doch blieben die Gebäude unvollendet und wurden nach dem Krieg zurückgebaut und demoliert, bis schließlich 2,5 km Bausubstanz unter dem Einsatz von rund 19.000 Arbeitskräften für militärische Zwecke um- und ausgebaut wurden. Abgesehen von den Angestelltenwohnhäusern existierte die Infrastruktur, die das eigentliche Seebad ausmachen sollte, lediglich in Planungsunterlagen – ähnlich der Relation Planung/Ausführung der Welthauptstadt Germania.

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Leserbrief: Stopp der Entsorgung und Umdeutung der Geschichte

Ein Beitrag von Dr. Stefan Wolter – Initiative Denk-MAL-Prora, ehemaliger Bausoldat und Historiker:

Wie bekannt wurde, ist Ende Mai in Prora, Block IV, das 2012 unter Denkmalschutz gestellte KDL-Wachgebäude fast vollständig entkernt und zerstört worden. Es war das nunmehr letzte Gebäude des einstigen Militärstandortes Prora, das über eine weithin intakte Ausstattung aus DDR-Zeiten verfügte. Damit setzt sich fort, was in Prora offenbar System hat. Erstmals jedoch wurde gestern Strafanzeige gegen die Zerstörung der baulichen Spuren der DDR-Geschichte gestellt. Den Fall bearbeitet das Kriminalkommissariat Stralsund.

Block IV beherbergte nach dem Abzug des Panzerregiments 8 im Jahr 1964 (mit Dutzenden Panzern im Bestand, die zum Teil zur Absicherung des Mauerbaus in Berlin zum Einsatz kamen) Teile des MSR 29, ehe nach einem Umbau 1981 die berüchtigte Offiziershochschule für ausländische Kader eröffnete. Dort wurden Rekruten für befreundete Armeen, insbesondere den sozialistischen Befreiungsbewegungen, ausgebildet.

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Leserbrief: Frechheit das wir in Baabe am Strand bezahlen

Heute erreichte uns ein Leserbrief von einem Leser aus Bergen (Name der Redaktion bekannt). Er ist an an das Ostseebad Baabe und deren Bürgermeister gerichtet:

„Wir finden es eine Frechheit das wir in Baabe am Strand bezahlen sollten obwohl wir auf Rügen wohnen und das für eine Std die wir am Strand waren so was geht gar nicht. Herr Bürgermeister das die Urlauber bezahlen müssen für Kurkarte ist ja ok aber Rügener geht gar nicht selber schuld wenn Rüganer nicht mehr an den Strand gehen.“

Leserbriefe geben die Meinung des Einsenders wieder. Die Zuschriften entsprechen nicht unbedingt der Meinung der Redaktion. Die Redaktion behält sich Kürzungen vor.

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Leserbrief: Passen Sie mal auf, Herr Bürgermeister, Rügen und Lohme

Heute erreichte uns ein Leserbrief von Herrn Volker G. Er ist an Lohme und deren Bürgermeister gerichtet:

„Passen Sie mal auf, Herr Bürgermeister, Rügen und Lohme braucht keine Luxushotels und darf kein zweites Sylt werden. Wenn Rügen von Leute wie Ihnen zugebaut ist, werden wir nicht mehr nach Rügen kommen. Dann ist nämlich von Rügen nichts mehr übrig. Rügen punktet gerade durch seine Natur und wenig Betonbauten. Wer weiß, was Sie dafür kriegen,daß Sie solchen Mist verzapfen. Mit Urlaubsfreuden hat das jedenfalls nichts mehr zu tun. Rügen braucht auch keine reichen Wessies, keine Millionäre und keine westdeutschen Großkotze. Rügen ist unsere Insel und nicht Ihre. Merken Sie sich das für jetzt und alle Zeiten. Ich werde aktiv gegen Ihre Pläne kämpfen, darauf können Sie sich verlassen.”

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