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83 Prozent der Bürger lehnen Wohnturm auf Rügen ab

Am 4. September 2016 waren nicht nur Landtagswahlen in MV, sondern auch ein Bürgerentscheid im Ostseebad Binz. Fast 83 Prozent der Bürger lehnen den Bau eines Wohnturms in Prora auf Insel Rügen ab. Binzer Bürgermeister Karsten Schneider versicherte, dass die Gemeinde wie versprochen das Votum akzeptieren und keine weiteren Verkaufsverhandlungen mit dem Unternehmer durchführen werde.

Zahl der Stimmberechtigten: 4780
Zahl der Abstimmenden: 2898
Zahl der abgegebenen Stimmen: 2884
gültige Ja-Stimmen: 486
gültige Nein-Stimmen: 2398

Wohnturm Bücherturm Prora

Leserbrief: Frechheit das wir in Baabe am Strand bezahlen

Heute erreichte uns ein Leserbrief von einem Leser aus Bergen (Name der Redaktion bekannt). Er ist an an das Ostseebad Baabe und deren Bürgermeister gerichtet:

„Wir finden es eine Frechheit das wir in Baabe am Strand bezahlen sollten obwohl wir auf Rügen wohnen und das für eine Std die wir am Strand waren so was geht gar nicht. Herr Bürgermeister das die Urlauber bezahlen müssen für Kurkarte ist ja ok aber Rügener geht gar nicht selber schuld wenn Rüganer nicht mehr an den Strand gehen.“

Leserbriefe geben die Meinung des Einsenders wieder. Die Zuschriften entsprechen nicht unbedingt der Meinung der Redaktion. Die Redaktion behält sich Kürzungen vor.

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Leserbrief: Passen Sie mal auf, Herr Bürgermeister, Rügen und Lohme

Heute erreichte uns ein Leserbrief von Herrn Volker G. Er ist an Lohme und deren Bürgermeister gerichtet:

„Passen Sie mal auf, Herr Bürgermeister, Rügen und Lohme braucht keine Luxushotels und darf kein zweites Sylt werden. Wenn Rügen von Leute wie Ihnen zugebaut ist, werden wir nicht mehr nach Rügen kommen. Dann ist nämlich von Rügen nichts mehr übrig. Rügen punktet gerade durch seine Natur und wenig Betonbauten. Wer weiß, was Sie dafür kriegen,daß Sie solchen Mist verzapfen. Mit Urlaubsfreuden hat das jedenfalls nichts mehr zu tun. Rügen braucht auch keine reichen Wessies, keine Millionäre und keine westdeutschen Großkotze. Rügen ist unsere Insel und nicht Ihre. Merken Sie sich das für jetzt und alle Zeiten. Ich werde aktiv gegen Ihre Pläne kämpfen, darauf können Sie sich verlassen.”

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Promenaden-Revue Sassnitz 2016 auf dem Kurplatz

Trotz trüben Wetters zog es doch zahlreiche Gäste am 13. August 2016 zur Promenaden-Revue auf den Kurplatz in Sassnitz. Die Promenaden-Revue – eine Mischung aus Blues und Swing, Varieté, Zauberei, Artistik und Comedy die durch Frank Flade moderiert wurde. Doch bevor es richtig los ging, hies es erst mal unterstellen und den Überzug eines kleinen Regenschauers abzuwarten. Schnell wurden Lautsprecher, Mikrofone und Musikinstrumente vor Regen geschützt. Die ersten Gäste zog es unter Bäume und weg von der Bühne. Drohte die Veranstaltung jetzt schon abzubrechen? Jedoch pünktlich zum Beginn verzog sich der Regen und die Gäste wurden mit einem farbenfrohen Regenbogen über der Kurmuschel belohnt.

Den Startschuss der Veranstaltung wurde durch die Blues Big Band Sixtyfive Cadillac gestaltet – die nach eigenen Aussagen seit vielen Jahren noch nie bei Regen gespielt haben – und sie sollten recht behalten, die dicken Wolken verzogen sich. Die 10-köpfige Rhythm`n Blues Big Band trat schon neben Künstlern wie Jennifer Rush auf und war bei zahlreichen TV- und Radio-Shows im In – und Ausland zu erleben. 1990 als Blues Brothers Show gegründet, änderte die Band ihr Repertoire durch Arrangements bekannter Klassiker einerseits aus dem Rhythm`n Blues, Fusion – und Soulbereich. Titel der Beatles oder Frank Zappa wurden ins Programm aufgenommen. Sixtyfive Cadillac arbeiten u.a. für Chris de Burgh, Wir Sind Helden oder die London Philharmonics um nur wenige Beispiele zu nennen. Zum Auftakt der Promenaden-Revue gab es bekannte Beatles-Songs wie zum Beispiel „Everybody Needs Somebody to Love“.

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open ship day bei den Seenotretter in Sassnitz

Feuer auf einem Schiff im Stadthafen Sassnitz. 3 Personen treiben im Wasser. Der Seenotrettungskreuzer „Harro Koebke“ lässt das Tochterboot „Notarius” in Sekundenschnelle zu Wasser. Die Personen sind geborgen. Mit einer ferngelenkten Feuerlöscheinrichtung wird der Brand auf dem Schiff gelöscht.

Keine Sorge, es war eine SAR-Übung zum „open ship day“ der Seenotretter. Groß und Klein konnten sich heute den Seenotrettungskreuzer mal ganz aus der Nähe betrachten. Und so mancher kleiner Kapitän durfte auch mal auf dem Kapitänsstuhl platz nehmen. Zu besichtigen gab es verschiedene Stationen. Schlange stehen jedoch beim Tochterboot „Notarius”. Das 2x250PS leistungsstarke, 32 knoten schnelle und mit Wasserstrahlantrieb ausgerüstete Rettungsboot hatte bei den Besuchern hohen Zulauf. Seenotretter Robert Meyer, der Maschinist erlernt hat, erklärt den Besuchern die technischen Details und die Abläufe einer Rettung mit diesem Boot was übrigens in 2 bis 3 Minuten einsatzbereit ist.

Gegen 16:15 Uhr folgte eine Simulationsübung (SAR-Übung). Mit lautem Signalhorn wurde die Übung eingeleitet. Feuer auf dem Schlepper „Fairplay-25”. Starker Rauch breitet sich aus. 3 Personen befinden sich mit Schwimmanzügen und Signalfeuer im Wasser. Nur wenige Sekunden nach der Alarmirrung ist das Tochterboot „Notarius” im Wasser um die Personen an Bord zu ziehen. Mittels einer speziellen Vorrichtung werden die Personen einzeln an Bord gezogen bzw. mehr oder weniger gerollt. Alle Personen wurden sicher geborgen, nun folgte die Löschung des Brandes auf dem Schlepper. Mit einer ferngelenkten Feuerlöscheinrichtung, mit beachtlicher Reichweite von 100m, wurde schließlich der Brand gelöscht. Zum Abschluss der Übung noch ein Einsatz mit Rettungshubschrauber „Offshore 2” vom Flugplatz Güttin. Hierzu wurde eine Person mittels Seilwinde auf der „Harro Koebke” abgesetzt und später wieder vom Schiff der Seenotretter abgeholt.

Gut, dass es die Seenotretter gibt!

open ship day bei den Seenotretter in Sassnitz

Wer ist die Frau auf dem Stein?

Bronze Figur Kaysa Selina

Wer ist die Frau auf dem Stein, die bei Wind und Wetter am Südstrand im Ostseebad Sellin steht? Das haben sich schon viele Urlauber gefragt. Und auch so mancher Einheimischer ist sich beim beantworten dieser Frage ebenso unsicher. Die etwa 168 cm große Bronze-Dame nennt sich „Kaysa” und wurde durch den Künstler Thomas Jastram erschaffen. Die Frau mit dem skandinavischen Namen wurde durch die Kurverwaltung Sellin in Auftrag gegeben und 2014 am Südstrand aufgestellt. Eine besondere Bedeutung liegt nicht dahinter, so Bürgermeister Reinhard Liedtke gegenüber RügenBlog. Die Idee dazu: Kunst im Freien und schauen wie Gäste darauf reagieren. Der Name „Kaysa” ist der Name jener jungen Dame die hier als Modell gestanden hat.

Später erhielt sie ihren jetzigen Namen „Selina”. Er entstammt dem lateinischen Celina (bekannter ist die französische Variante Céline). Dieser leitet sich ab von caelum, das „Himmel“ bedeutet. Selina ist somit „die Himmlische“.

Die Idee zu dieser Figur basiert auf mehrere Anregungen bzw. Skizzen die der Kurverwaltung vorgelegt wurden. Am Ende wurde es eine Meerjungfrau die ihr langes Haar auswindet. Auf alle Fälle ist „Selina” ein sehr beliebtes Fotomotiv bei Urlaubern. Von den winterlichen Bildern mit eisbedeckter Schicht auf der Figur ist sogar der Künstler selbst beeindruckt.

Übrigens, Thomas Jastram hat in Sellin noch weitere Figuren erschaffen. So zum Beispiel „Christopherus” auf dem Kreisverkehr am Kleinbahnhof Sellin oder „Martha auf Kugel” auf der Wilhelmstraße in Sellin. Und wer weiß was in den nächsten Jahren noch folgt.



Für normgerechte Straße müssen 100 Alleebäume fallen

Für die B96 zwischen Strüssendorf und Ralswiek auf Insel Rügen ist eine Verbreiterung auf 7,50 Meter geplant und dafür sollen etwa 100 Alleebäume fallen. Die Stecke ist über 2,5 Kilometer lang und eine wichtige Verbindung zu Ralswiek, und damit auch der Seebühne in Ralswiek. Es gab Proteste, es gab Unterschriften, harte Kritik und dennoch halten die Behörden an ihren Vorhaben fest. Unfallschwerpunkt, nicht Straßen-Norm, zu schmal, Unfallzahlen – so die Begründung der Behörden. Das Alleestraßen keine Schnellstraßen oder Autobahnen sind, ist den Urlaubern und Einheimisch auch bewusst. Das so mancher Reisebus oder Wohnwagen etwas mehr Platz benötigt ist auch jedem klar. Die Behörden jonglieren jedenfalls mit Statistiken und Unfallzahlen und verschweigen das sich die Zahlen in den letzten 10 Jahren kaum verändert haben. Nach dem Ausbau soll nur ein kleiner Abschnitt mit 100km/h befahrbar sein – aktuell 80 km/h. Der Ausbau soll auch außerhalb der Hauptsaison durchgeführt werden.

B96 zwischen Strüssendorf und Ralswiek

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X Gründe, warum Du Urlaub auf Rügen machen solltest

X Gründe, warum Du Urlaub auf Rügen machen solltest. Der Sommerurlaub muss ja nicht unbedingt in der Türkei oder Spanien sein. Meeresrauschen kannst Du auch am sonnenreichsten Ort von Deutschland genießen – auf der Insel Rügen. Hier einige Gründe, warum Du dein nächsten Urlaub auf der Insel Rügen machen solltest, und das zu jeder Jahreszeit.

1. Weil Kap Arkona einer der schönsten Plätze ist, nicht nur bei Sonnenuntergang

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Zeigt den Kindern die Welt, nicht die Kinder der Welt!

Die Urlaubszeit hat begonnen, ein Tage am Strand mit der ganzen Familie steht auf der To-do-Liste. Schnell ein paar schöne Strand-Fotos knipsen und am Abend den Bekannten und Verwandten über Social Web zeigen. Ob auf der privaten Facebookseite, in öffentlichen Facebook-Gruppen, öffentlichen Facebook-Seiten oder Instagram, niedliche Kinderbilder werden täglich ohne Bedenken ins Netz gestellt. Das die Persönlichkeitsrechte und Privatsphäre der Kinder mit Füßen getreten werden, ist den meisten gar nicht bewusst. Nicht nur wohlmeinende Eltern, Großeltern, Onkel und Tanten tun das, nein auch so mancher Hobbyfotograf nutzt die Natur der Insel Rügen um niedliche Kinderbilder als neueste Errungenschaft seiner Kreativität der Welt offen im Netz zu zeigen. Kinder werden als Model (so manche Eltern fühlen sich zu höherem berufen) in Szene gesetzt und der großen weiten Welt zum Anschauen präsentiert, in der Hoffnung dann ganz viele Likes, Aufmerksamkeit und Anerkennung zu bekommen.

„Hören Sie bitte auf, Fotos Ihrer Kinder für jedermann sichtbar bei Facebook und Co zu posten. Danke!“ ein Aufruf der Hagener Polizei. Leider ist vielen nicht bewusst, dass vor lauter Niedlichkeit hier später Ärger anstehen kann. Gerade auf Facebook werden die Nutzungsrechte der Bilder an Facebook übertragen. Da spielt es keine Rolle an welcher Stelle die Kinderbilder eingestellt wurden. Kinderbilder, die für Erwachsene harmlos erscheinen, können für Kinder später peinlich werden. Schnell sind die Weichen für Cybermobbing gestellt. Das Bild einmal im Netz, bekommt man dies fast nie wieder gelöscht. Schon gar nicht, wenn das Bild schon kopiert wurde!

Besonders Pädophile sind gezielt im Netz unterwegs um solche Kinderbilder zu suchen, zu kopieren oder für eigene Handlungen zu klauen oder weiter zu veröffentlichen.

Juristisch gesehen haben Eltern minderjähriger Kinder freie Hand beim Veröffentlichen von Fotos im Internet. Kinder können sich jedoch nicht gegen eine solche Veröffentlichung wehren.

Zeigt den Kindern die Welt, nicht die Kinder der Welt!