Demonstration zum Erhalt der Treppe am Königsstuhl

Bei strahlenden Sonnenschein eröffnete am Samstag den 26. Mai Herr Jörg Burwitz von der Lohmer Bürgerinitiative in Sassnitz die Demonstration zum Erhalt der Treppe am Königsstuhl, die 2016 durch einen Baum beschädigt wurde und seit dem gesperrt ist. Aufgerufen waren nicht nur Einheimische, sondern auch Gäste und Urlauber der Insel. In der Kritik steht der Abstieg zum Königsstuhl den es nicht mehr geben soll. Stattdessen plant man eine gigantische und teure Lösung einer Besucherplattform mit überteuerten Eintritt am Königsstuhl. Zum Erhalt der Treppe wurde auch eine Petition eingerichtet. Insgesamt sind ca. 4000 Unterschriften zusammen gekommen sind. Leider noch zu wenig so Jörg Burwitz auf der Demonstration, diese braucht mehr Stimmen. Kritisiert wurde auch, dass für schicke Promenaden in den Touristenhochburgen genug Geld vorhanden ist, für die Treppe offensichtlich nicht. Der Wandertourismus entlang der Kreideküste wird wegen der Treppe stark eingeschränkt, so die Befürchtungen der Bürgerinitiative. „Die Treppe, ein Theater in mehreren Akten” so bezeichnet der parteilose Steffen Ulrich die Gespräche mit der Landesregierung in Schwerin und wirft ihr Desinteresse vor.

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Rettet die Treppe am Königsstuhl

Mehr als 200 Jahre gehörte die Treppe zum Besuch des Kreidefelsens dazu. Jetzt soll das Wahrzeichen abgebaut werden. 2016 wurde die Treppe am Königsstuhl durch einen Baum stark beschädigt. Nach Prüfung des Umweltministeriums kam man zum Endschluss, dass die Treppe komplett abgebaut werden soll. Es gab Sicherheitsbedenken, weil das Kreidefelsmassiv beim Königsstuhl hohe Instabilitäten aufweist und somit eine Gefahr für Besucher darstellt. Das Nationalparkamt Vorpommersche Boddenlandschaft ist gegen eine Reparatur der Treppe. Es sei ein erheblicher Reparaturaufwand die etwa 500 Meter langen Treppe zu sanieren, denn Teile der Treppe verlaufen in einem stetig rutschenden Hangbereich. Messungen des Geologischen Dienstes des Landes zeigen eine sehr hohe Abbruchneigung aus. Doch die Bürger der Insel Rügen wollen sich mit dieser Aussage nicht anfreunden.

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